Die Gemeinwohl-Bilanz

Vortrags- und Veranstaltungsangebot für die GWÖ und die Gemeinwohl-Bilanz
Nacke Vortrag Gemeinwohl-Ökonomie.pdf
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Es gibt eine Reihe von Standards für die Corporate Responsibility (CR) und Nachhaltigkeits (NH) -Berichterstattung in Grossunternehmen und bei KMU. Nähere Informationen zu den Kriterien und Anforderungen finden Sie hier und in unserem zweiten redaktionellen Beitrag zur Studie Erfolgsfaktoren „CR-Handlungsfelder, -Ziele & -Organisation“.

 

Hohe Anforderungen an die sozialen und ökologischen Kriterien eines Unternehmens stellt die Gemeinwohl-Bilanz, die wir Ihnen hier kurz vorstellen. Sie eignet sich besonders für mittelständische Unternehmen und initiiert einen Organisationsentwicklungs-Prozess. Informationen zur Erstellung einer solchen Bilanz sind unter https://www.ecogood.org/gemeinwohl-bilanz zu finden.

Mögliche Beweggründe, warum sich Unternehmen einem Gemeinwohl-Bilanzierungs-Prozess unterziehen sollte:

  1. Wahrnehmung unternehmerischer Verantwortung – gegenüber Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten, der Nachbarschaft und der Gesellschaft
  2. Notwendige Überprüfung der gesamten Wertschöpfungskette nach den Nachhaltigkeits-Kriterien – u.a. den CO2-Fussabdruck, Arbeitsbedingungen, Ethik/Korruption/Bestechung, Arbeitssicherheit, Regionalität, soziales und gesellschaftliches Engagement, …
  3. Organisationsentwicklungs-Prozess: die Mitarbeiter setzen sich mit den ökologischen und sozialen Nachhaltigkeitsherausforderungen auseinander und können sich dadurch stärker mit dem Unternehmen identifizieren (→ höhere emotionale Bindung → höhere Produktivität)
  4. Unternehmen, die nachhaltig aufgestellt sind, können als «Leuchttürme» ausstrahlen und übernehmen damit eine Vorbildfunktion
  5. Nachhaltig ausgerichtete Unternehmen sind i.d.R. wirtschaftlich erfolgreicher als andere Unternehmen. Sie sind innovativer und erkennen Marktchancen früher. Die Kunden und Partner identifizieren sich stärker mit den Produkten und Dienstleistungen.

Zwei bekannte Unternehmen, die sich zum Instrument Gemeinwohl-Bilanz bekennen, sind die Sparda-Bank in München und der Outdoor-Ausrüster VAUDE.

  1. Sparda-Bank: Video zur Unternehmenskultur der Achtsamkeit http://www.achtsamkeit-der-film.de/ und im Internet „über uns“: https://www.sparda-m.de/wir-ueber-uns.php
  2. VAUDE: http://nachhaltigkeitsbericht.vaude.com/gri/csr-standards/gemeinwohloekonomie?navid=214547214547

Im Rahmen der Gemeinwohl-Bilanz werden 17 Kriterien bearbeitet (Grafik: Gemeinwohl-Bilanz Version 4.1. - vereinfachte Fassung). Zu jedem Kriterium werden Punkte vergeben, wodurch eine Vergleichbarkeit der Bilanzen erreicht wird. Es gibt auch das Instrument der "Einstiegsbilanz" und viele Unternehmen schliessen sich für den Prozess der Gemeinwohl-Bilanz-Erstellung einer moderierten Peergruppe in der jeweiligen Region an. Das Instrument der Gemeinwohl-Bilanz eignet sich auch für die Regionalentwicklung – z.B. für Gemeinden.

 

Wir begleiten Unternehmen im Prozess der Gemeinwohl-Bilanz-Erstellung sowie aber auch in der Berichterstattung nach anderen Standards. Gerne stehen wir Ihnen für ein Gespräch zur Verfügung. Ihr Ansprechpartner: Dr. Ralf Nacke, Tel. +41 41 7830275; r.nacke(at)cmpartners.ch.

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